Im Weinberg
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Ein neuer Jahrgang wächst heran...

Im Januar und Februar werden die Reben mit der notwendigen Fachkenntnis und Sorgfalt geschnitten. Hierbei stellen wir unsere Reben auf eine Ertragsrute, die dann als flacher Pendelbogen am Drahtrahmen angebunden wird. Das verbleibende Rebholz verbleibt im Weinberg und dient kleingehäckselt als Humus. Durch die Einsaat humusbildender Gräser oder Getreidesorten versuchen wir eine gesunde Bodenstruktur zu erhalten und die Ansiedlung von Nützlingen in den Weinbergen zu fördern. Ende März quellen die Knospen auf und im April spitzeln die ersten Triebspitzen hervor. Innerhalb weniger Wochen ist der Weinberg wieder grün und erste Gescheine sind zu sehen. Anfang Juni beginnt die Rebblüte die nur wenige Tage dauert. Aus den Gescheinen entwickelen sich nach der Blüte die Trauben.

Im Juni und Juli nimmt nun die Laubbildung und das Beerenwachstum kräftig zu. Die Triebe werden nun in den Drahtrahmen eingefädelt um eine optimale Besonnung der Laubwand und somit eine gute Photosyntheseleistung zu erlangen. In der Wachstumsphase benötigen die Weinberge viel Sonne und etwas Regen. Um kräftiges sattes Laub zu erhalten müssen die Böden das richtige Mass an Nährstoffen zu Verfügung stellen. Nun beginnt die Reifephase und der Rebstock steckt die ganze Kraft in seine Trauben. Die Beeren beginnen sich zu verfärben und werden weich. Dies geschieht Anfang August. Die Trauben schmecken zu diesem Zeitpunkt noch sehr säuerlich. Ist der Behang an Trauben je Rebstock zu stark, so muss für bessere Qualitäten entsprechend ausgedünnt werden. Der Rebstock hat somit weniger Trauben zu versorgen, die dafür mehr Inhaltsstoffe bekommen.


Von Tag zu Tag reduziert sich die Säure und die Süße nimmt deutlich zu. Von nun an herscht Ruhe im Weinberg und es gilt den richtigen Zeitpunkt der Ernte abzuwarten.


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